Ferienjobs: Jugendschutz beachten

Ferienjobs für Schülerinnen und Schüler sind dieses Jahr nur schwer zu bekommen. Wenn es doch klappt, müssen bestimmte Regelungen beachtet werden:
Grundsätzlich dürfen Schülerinnen und Schüler nicht arbeiten. Ausnahmen gibt es für es für Jugendliche ab 13 und 15 Jahren. Außerdem darf der Ferienjob weder die Erholung in den Ferien noch die Leistungen in der Schule beeinträchtigen. 

Kinder ab 13 Jahren (und noch der zehnjährigen Schulpflicht unterliegen)
Zulässig sind mit Zustimmung der Eltern leichte Arbeiten, z.B. Babysitten, Nachhilfe, Einkaufen und Botengänge für ältere und erkrankte Menschen, Hilfen bei der Ernte sowie das Austragen von Zeitungen, Zeitschriften und Werbematerial. Nicht erlaubt sind andere gewerbliche Tätigkeiten, wie das Einräumen von Regalen in Supermärkten.

Jugendliche ab 15 Jahren
Nicht mehr als 20 Tage pro Jahr in den Ferien. Höchstens acht Stunden pro Tag und maximal fünf Tage pro Woche. Das ist verboten: Arbeit in der Nacht zwischen 20 und sechs Uhr sowie die Arbeit im Akkord. Und welche Tätigkeiten erlaubt das Jugendarbeitsschutzgesetz? Diese dürfen die Leistungsfähigkeit der Jugendlichen nicht übersteigen, sie keinen sittlichen Gefahren und schädlichen Auswirkungen, wie Lärm oder Gefahrstoffen aussetzen, und nicht mit Unfallgefahren verbunden sein.
Außerdem sind Ferienjobber wie alle anderen Beschäftigten unfallversichert. Außerdem muss der Betrieb vor dem Arbeitsantritt umfassend und verständlich über Unfall- und Gesundheitsgefahren aufklären.
Burkhard Hasse